AW: GBS "medium"

Renate, Mittwoch, 04. Oktober 2000, 21:47 (vor 6619 Tagen) @ Kerstin


Als Antwort auf: GBS von Kerstin am 28. September 2000 23:34:37:

Jetzt bin auch erleichtert, mal die richtige Seite zu diesem Thema gefunden zu haben. Mein Krankengeschichte fing im August 1999 an, ähnlich wie bei dem Beitrag "light". Also mit Rückenschmerzen, Taubheitsgefühlen im rechten Bein und Arm. Ich fühlte mich schlapp, wie nach einer Dauergrippe und sehr unkonzentriert. Da zu kamen noch diese "Gliederschmerzen" so wie ein starkes ziehen in den Muskeln. Ich dachte erst an eine Zerrung, da ich auch sehr viel Sport treibe. Um den Beitrag mal abzukürzen, stelle man dan nach etwa zwei Wochen in der Uni Klinik Essen im Liquor einen erhöhten Eiweiswert fest (Gesamteiweiß 83,2mg/dl)fest. Nach etwa 3-4Wochen wurde mir erneut der Rücken punktiert. Vorher hatte man mich mit Cortison behandelt. Auch diesmal war der Eiweißwert genau so hoch. Desweiteren sagten mir die Ärzte noch, daß ich eine sogenannte Schrankenschwäche hätte (was immer das bedeutet, da ich leider immer noch nicht weiß, was das ist???). Naja, zu guter letzt wurde mir gesagt, daß ich zu wenig weiße Blutkörperchen hätte. Außer dieser Cortisonbehandlung bekam ich noch Schmerzmittel, gegen diese Muskelschmerzen.
Wie auch in dem Beitrag von Renate, dachten die Mediziener erst, ich hätte mir bei meinem Rucksackurlaub Mai/Juni 99 (Indonesien) diese Erreger eingefangen.
Dann wurde ich mit den Hinweisen entlassen, daß ich eine Polyradikuloneuritis hätte und daß mir nicht weiter geholfen werden könnte, ich brauchte halt Geduld. Naj, jetzt bin ich geduldig gewesen, habe dennoch ein dickes Problem. Da ich die ganze Zeit über krank geschrieben war, soll ich am 02.10.00 wieder mit der Arbeit (Polizeibeamtin) beginnen. Da die Schmerzen im Rückenbereich, Steißbein und die Schmerzen gebliebe sind, weiß ich zur Zeit leider nicht weiter, was ich noch machen kann. denn mitlerweile betreibe ich wieder Sport, aber ich habe das Gefühl ich werde immer steifet, obwohl ich mich dehne, und meiene Muskeln verkürzen sich immer mehr.
Vielleicht köönt ihr mir ja weiterhelfen z.B. gibt es Rehakliniken oder was kannich sonst noch tun?
Gibt es einen guten Arzt, den man empfehlen kann? (Komme aus Gelsenkirchen, NRW)
Danke
Kertsin

hallo Kerstin!
Ich habe deinen Beitrag mit grosser Aufmerksamkeit gelesen und stelle fest, dass die Ärzteschaft bei dir offensichtlich ähnlich ratlos reagierte. Ich nehme an weil die Symptome halt nicht so klar sind,aber doch....
Nachdem ich bei einer ambulanten Nachkontrolle über diverse Dinge(Zustände die ich beschrieben habe) Bescheid wissen wollte,spürte ich,dass ich dort keine Antworten mehr auf meine Fragen bekommen würde.Ich habe mich jetzt auf den alternativen Weg begeben und bin bei einer Homöopathin,weiters mache ich eine craniosacrale Therapie.Mir hilft es sehr zu hören und zu lesen,dass offensichtlich wirklich viel Geduld gefordert ist. Denn ehrlich gesagt hatte ich schon manchmal das Gefühl es dauert jetzt schon ewig, und vielleicht bilde ich mir das ja nur ein? Es ist halt ein weiterer kleiner Schritt.
Ich wünsch`dir alles Gute für deine Genesung und bei deinem Arbeitsbeginn
Renate



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