GBS Nachwirkungen?

Brüßeler, Herbert @, Eschweiler, Mittwoch, 18. Oktober 2017, 10:59 (vor 128 Tagen) @ leticia

Guten Morgen,

im Rahmen meiner Arbeit für die Selbsthilfegruppe habe ich mich jahrelang mit dem Thema Restschäden auseinandergesetzt. Dabei habe ich natürlich auch meine eigene Erfahrung als Schwerstgeschädigter mit den Folgen der Krankheit.
Wenn ich das richtig verstehe erfolgte die Wiederaufnahme der Arbeit über zwei Jahre nach Ausbruch der Erkrankung. Normalerweise ist dies eine ausreichende Zeit (selbst bei mir habe ich trotz einem halben Jahr kompletter Lähmung nach 16 Monaten wieder schrittweise angefangen). Fakt ist, dass nach der Erkrankung noch lange Zeit - manchmal für Jahre, die Ausdauer sehr stark nachlässt. Daher sollte man auch schrittweise wieder mit der Arbeit beginnen. Dies ist vor allen Dingen bei Menschen zu beachten, die älter als 50 Jahre bei Ausbruch der Erkrankung sind. Für eine Betroffene im Alter von Mitte 20 ist dies sehr ungewöhnlich.
Letztendlich hilft als Konsequenz nur über einen - wenn möglich - Wechsel der Arbeit nachzudenken, was aber heutzutage leichter gesagt als getan ist.
Dies gilt alles bei einer akuten Erkrankung. Sollte es sich um eine inzwischen chronische Version, der CIDP handeln, bedarf es regelmäßig neuer Gaben von Immunglobolinen. Ist das schon einmal untersucht worden?


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