Schlafstörungen

SurferM56, Freitag, 06. Juli 2018, 19:54 (vor 107 Tagen) @ elsbethromer

Hallo.
Auch, wenn ich denke, dass das Thema nicht mehr aktuell ist, gebe ich meine Erfahrungen mit meinem GBS / Miller Fisher Syndrom weiter.
Bei mir war auch die Muskulatur im Gesicht betroffen und ich drohte sofort zu ersticken, sobald ich in Rücklage kam. Die Zunge rutschte halt in den Hals. In den akuten Wochen konnte ich nur mit stark aufgestelltem Bett liegen und fühlte mich nur unter Beobachtung wirklich sicher. Der Schlaf war eher ein Meditieren - ich bin halt zum Glück kein kleines Kind mehr.
Inzwischen habe ich mir angewöhnt, in der "stabilen Seitenlage" zu schlafen. Anfangs, zu hause, passierte es manchmal, dass ich, wenn ich nachts doch mal auf den Rücken rollte, mit dem Gefühl aufwachte, dass jemand auf meinem Brustkorb gesessen hatte. Ich war schweißgebadet und meine Brustmuskulatur war total verspannt. Dieses Gefühl tauchte wieder auf, als ich den Beitrag gelesen hatte. Mein Arzt sagte damals, man könne im Schlaf nicht ersticken, da kann nichts passieren, der Körper kann damit umgehen - aber man weiß ja nie.
Also: es gibt Meßgeräte, die den Schlaf überwachen, bevor man sich entschließt in ein Schlaflabor zu gehen. Bei mir hat es dann nach dem Messen deutlich nachgelassen, und ich habe es nicht weiter verfolgt. Vielleicht waren es restliche Auswirkungen meines GBS/MF-Syndroms, die dann abgeheilt sind.
Die letzten Schlafstörungen hatte ich vielleicht 6 Monate danach.
Schlafapnoe geht, so denke ich, in eine ähnliche Richtung, weil dabei auch die Atemwege verstopfen, weiß es aber nicht genau.


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