Miller-Fisher meine Geschichte

ReinholdMr, Montag, 10. Februar 2020, 20:38 (vor 58 Tagen)

Hallo zusammen,
Nach einer heftigen Erkältung am Jahresanfang hatte ich am 16. Januar leicht taubes Gefühl in den Händen. Am nächsten Tag hat es sich über beide Schultern ausgebreitet. Ich hatte auch das Gefühl etwas unsicher auf den Beinen zu sein.
Am Samstag dann Probleme mit den Augen und meine Aussprache hörte sich komisch an.
Als ich am Sonntag den 19.1. aufwachte sah ich Doppelbilder und man konnte mich kaum noch verstehen.
Ich wurde dann mit Schlaganfall Verdacht in die Stroke Unit des Elbe Klinikums Stade eingeliefert. Erste Untersuchungen haben diesen Verdacht nicht bestätigt.
Die weiteren, intensiven Untersuchungen und Tests haben dann ergeben, dass es sich um ein Miller-Fisher Syndrom handeln könnte.
Ab Dienstag habe ich dann 5 Tage lang Immun Globuline Infusionen erhalten.
Die Symptome in den Händen und dem Beinen wurden besser. Auch das Gaumensegel funktionierte wieder und somit konnte ich auch wieder gut sprechen. Meine Pupillen standen jedoch weiterhin unbeweglich geradeaus.
Ab etwa dem 27.1. konnte ich die Pupillen leicht nach rechts und links bewegen. Diese Bewegungsfähigkeit wurde in den Nächten Tage immer besser. Die Doppelbilder sind allerdings weiterhin da.
Soweit, so gut oder auch so schlecht.
Ich fühle mich körperlich gesund und bin auch wieder ganz fit.
Leider macht mir das mit den Augen ziemlich Sorgen. Gibt es hier Erfahrungsn mit Miller-Fisher und Doppelbildern?
Reinhold


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