Coronaimpfung bei GBS/CIDP

Klaus., Dienstag, 18. Mai 2021, 23:02 (vor 202 Tagen) @ Sly

Hallo Sylvia,

die INUSpherese findet man im Netz:
https://www.inusmedical.de/
Es ist eine Blutwäsche mit speziellen Filtern, ähnlich der Immunadsorption, aber "breitbandiger". Es werden also noch mehr Schadstoffe herausgefischt als bei der Immunadsorption. Sie hat keine Nebenwirkungen.
Erst wird man von Dr. Straube mittels eines ausgiebigen Fragebogens nach der Vorgeschichte, Belastungen, Stress, Vorerkrankungen etc. befragt. Dann ahnt er bereits, in welche Richtungen seine Untersuchungen gehen sollten.
Dr. Straube untersucht nach der Blutwäsche das Eluat (=Filtrat) und auch frisches Blut, das sowohl vor, als auch nach der Blutwäsche abgezweigt wird. Es wird zu Speziallabors geschickt.
So kann ein Vergleich gemacht werden, wie wirksam die Blutwäsche war.
Auch das Mikroskop kommt zum Einsatz, da kann man im Dunkelfeld Borrelien erkennen.

Nun muss ich etwas laienhaft versuchen, das Problem zu beschreiben, ich bin kein Mediziner.
Meine Entzündungsmarker waren anfangs sehr hoch ("Rantes") und ich hatte viele "zirkulierende Immunkomplexe" (CIC). Das sind jene Übrigbleibsel, wenn das Immunsystem etwas bekämpft, und der Körper mit dem Abtransport der Kampfleichen nicht mehr hinterherkommt. Somit entsteht ein latenter Druck auf das Immunsystem.
Von den Labors kam der Hinweis, ob im Kiefer eine Entzündung herrscht.
Ich hatte tatsächlich einen eingewachsenen Weißheitszahn, in der Höhle bildete sich eine Zyste. Kommt oft vor, und ist sehr oft die Ursache für die unterschiedlichsten Krankheiten. Hatte mich aber leider nicht gestört, und ich hatte diese unerkannten Keime bestimmt viele Jahre...
Dr. Straube vermutete außerdem an Hand meiner Schilderungen des Krankheitsverlaufs von GBS Borrelien, die zur Borreliose geführt hatten, was dann GBS auslöste. Er konnte sie unter dem Mikroskop sehen.

Das durch die Zyste bereits irritierte Immunsystem kippte dann bei der Zusatzbelastung durch die Borreliose.
In den Labors wurde auch wirklich festgestellt, dass ich eine Borreliose durchgemacht hatte.
Die Borrelien waren noch im Blut in abgekapselter Form und für Antibiotika nicht mehr greifbar. Diese Form ist gefährlich, weil sie innerhalb einer Stunde aufgehen können um weiteres Unheil anzurichten. Deshalb die Hyperthermie mit anschließender Blutwäsche am Tag darauf. Die Borrelien wurden dezimiert, so Dr. Straube.

Dr. Straube ist auch Borreliosespezialist. Er sagt, dass in 63 % der Multiplen Sklerose-Fälle eine unerkannte Borreliose die Ursache ist.

Die Behandlung dauert unterschiedlich lang, je nachdem, wie der Körper mitmacht, wie stark er vorgeschädigt ist, etc.
Ich hatte 4 INUSPheresen und werde mich vielleicht in größeren Abständen prüfen lassen. Die Gefahr ist zu groß, in schlimmere Krankheiten abzurutschen. Das soll angeblich bei mir schon begonnen haben, konnte aber gestoppt werden. Ich kann das nicht überprüfen, muss es somit glauben...

Ich bin froh, endlich eine logische Erklärung bekommen zu haben, wieso ich in den Genuß von GBS kam, und bin froh, alles getan zu haben, um etwas Sicherheit gegen Folgeschäden zu bekommen.

Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten praktisch nie. Mit meiner privaten KK werde ich mich noch gründlich auseinander setzen müssen, um vielleicht einen kleinen Teil zurück zu bekommen.

Klassische Ärzte sind skeptisch was die INUSPherese angeht. Dann farge ich mich aber, wieso diese nicht vorher in der Lage waren, die Ursache zu finden? Was, wenn ich einfach ohne saniertem Immunsystem einfach zum Impfen gegangen wäre?
Vielleicht gäbe es eine konservative Möglichkeit, die Logik meiner Erkrankung festzustellen und dann zu behandeln, so dass die Kosten von der KK übernommen werden. Aber die klassischen Neurologen konnten dies nicht leisten.

Gruß
Klaus.


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